blauschwarzberlin: folge 14
Wir arbeiten beide seit vielen Jahren in der Buchbranche. Wir lesen viel und wir sprechen darüber. Denn wir glauben an die Wirkmächtigkeit der Literatur. Einmal im Monat reden wir über unsere LETZTEN LEKTÜREN.
Wir arbeiten beide seit vielen Jahren in der Buchbranche. Wir lesen viel und wir sprechen darüber. Denn wir glauben an die Wirkmächtigkeit der Literatur. Einmal im Monat reden wir über unsere LETZTEN LEKTÜREN.
Ines Lauffer von der autorenbuchhandlung marx & co (Frankfurt) und Lisa Schumacher von der Steinmetz’schen Buchhandlung (Offenbach) geben uns Einblicke in den Buchhandel und das Buchhändler*innentum.
Wir sprechen mit dem vielseitigen Lyriker, Künstler und Kinderbuchautor Arne Rautenberg über die Bedeutung von Äusserlichkeiten, über nächtliche Schreibabstürze, Leben am Meer, Jagd auf besondere Wörter, über angenehme Strandspaziergänge und das Eindringen von wütender Natur in das Gedicht. Und natürlich unterhalten wir uns über Lyrik für Kinder und Kinder als Literaturpublikum.
Das Frankfurter Übersetzungstandem Barbara Neeb und Katharina Schmidt gibt einen spannenden Einblick in die Übersetzungswerkstatt.
Mit dem Autor Jan Brandt sprechen wir über Herkunft und Verortung, das Dorf als utopistischen oder dystopischen Erzählort, die Wohnung als Festung in der Stadt, Produktionsbedingungen und Künstlerförderung auf dem Land, chronistisches Schreiben, das Flanieren, die Disco als Sehnsuchtsort und die Einheitsfrisur.
Mit der Lyrikerin, Bachmannpreisträgerin und Direktorin des Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg Nora Gomringer sprechen wir über den Spagat zwischen Institution und Poesie, über die Sprache der Haare und die Sprache der Mode, über Social Media als Kunstform, Schreiben im Bett, Lyrik & Alltag, sowie über Tod, Verschwinden und das Besondere im Profanen.
Mit dem deutsch-amerikanischen Lyriker, Herausgeber und Theologen Paul-Henry Campbell sprechen wir über Sprache und Körper, über Verdrängung, Normalität, Insuffizienz und Erotik am Herzmonitor. Wir sprechen über die neue/ alte Lust an der Tätowierung, über Selbstinszenierung, Souvenirjäger und Religion.
Mit Benno Hennig von Lange aus dem Literaturhaus Frankfurt und der Verlegerin Selma Wels sprechen wir über den rassistischen Anschlag in Hanau vom 19.2.2020, über kulturelle Diversität und das von ihnen kuratierte Festival „Wir sind hier“, das vom 18. bis 20. Februar 2021 im Literaturhaus Frankfurt stattfindet, darüber, wie Podien und Veranstaltungspositionen divers zu besetzen sind und welches Publikum man wie erreichen kann.
Mit dem Frankfurter Comic-Veranstalter & Aussteller Jakob Hoffmann sprechen wir im virengeschützen virtuellen Salon Schlitz über Kreuzwege als Comic Vorläufer, Neue Frankfurter Schule, den Begriff der Graphic Novel, das Potential von Graphic Journalism, die besonderen Schwierigkeiten beim Übersetzen und die Möglichkeiten Comics live zu präsentieren. Und natürlich sprechen wir auch über das von Jakob Hoffmann veranstaltete Kindercomicfestival „Yippie“.
Mit der Lyrikerin und Strickkünstlerin sprechen wir über Frisurenmodels, Lyrik am Rande der Gesellschaft und Lyrikszene. Julia Mantel liest Gedichte aus ihrem letzten Gedichtband „Der Bäcker gibt mir das Brot auch so“ und aus dem im nächsten Jahr erscheinenden Buch „Wenn du glaubst, die Karibik steht dir zu“, sowie Gedichte von Anne Carson, Klaus Hänsel und Norbert Scheuer