Coming of Karlo – FOLGE 12: Im Gespräch mit Lisa Kränzler
Was ist toxische Männlichkeit?
Wird Coming of Karlo jemals als Film erscheinen?
Wer ist eigentlich dieser Wode?
Und ist Lisa Kränzler tatsächlich GOTT?
Was ist toxische Männlichkeit?
Wird Coming of Karlo jemals als Film erscheinen?
Wer ist eigentlich dieser Wode?
Und ist Lisa Kränzler tatsächlich GOTT?
Geschafft! Nach 622 Seiten Sprachgewalt und Oberschwaben, Weißen Haien und nicht ganz so weißen Westen, Gottestalk und god forbidden fruits, Tupac und Nietzsche, Karlo und Gwen, haben wir das Ende des Bildersturms erreicht und fragen uns: Was haben wir da eigentlich gelesen? Kann man L.K. verstehen oder muss man das einfach fühlen? Und sind unsere Köpfe unbeschadet aus dieser ganzen Sache rausgekommen?
Der Weg zu Gott?
Oder doch der Weg zu Satan?
Wir sind mal wieder zwischen Himmel und Erde, Traum und Alptraum unterwegs. Gott schaut schon lange nicht mehr zu, Karlo knüpft sein Band zu Jesus, Gwen schießt mal wieder alle Warnungen in den Wind und wir fragen uns: Wohin wird uns CoK führen?
Auf der Zielgeraden, ,,This is the End“ im Ohr, fiebern wir dem Finale entgegen, Karlo quält sich und uns gleich mit und trotzdem wollen wir nicht, dass es vorbei ist.
Ist es vorbei mit Gwen?
Findet es mit uns heraus.
„Das Ende naht, oder ist es schon da?“
Lisa Kränzler droppt heftige Bibel-Lore, Ilsa droppt die Wahrheit über Karlos (Karlo 02) Vater (Karlo 01) und wir droppen mal wieder über 60 Minuten ohr-gasmischen Literatur-Analyse-Content in auditiver Form.
Kurz freuen wir uns über den Teemeister, der sympathischer wird, dann überschlagen sich erneut die Katastrophen.
Es wird gesprungen: Vom Mond auf die Erde, vom Nun in die Barbiefuß-abkau-Vergangenheit, hinunter von der Brücke in die Aare und schließlich vom Steg in den See, der das Gedankenchaos glättet und das kranke Arschloch zum Großen Weißen verwandelt.
ICH WEINE NICHT.
ICH BIN BEI DEN FISCHEN…
Hinab in den Schacht! Karlo versinkt tiefer in den seltsamsten Fantasien, vom Kannibalismus bis zum Leben als spanischer Sklaventreiber. Bei uns sorgt der Roman für Frust, Erschöpfung, Albträume und emotionale Abspaltung.
Und trotzdem macht das Lesen Spaß?
Es ist paradox, schleudert uns kreuz und quer von einem Extrem zum anderen. Psychischer Schmutz und Transzendenz. True Crime und Reinheit. Gott und die Incels. Am Ende gibt nur eine Konstante: CoK zwingt zum Weiterlesen.
Von einer romantischen Szene am See bewegen wir uns zum schlimmsten Double-Date aller Zeiten. Es wird philosophiert über König Sisyphos, Bedürfnishydren, Pascalschen Scheißdreck und die Paranoia des unglücklichen Verliebtseins.
Gott dreht die Welt im Handumdrehen ein paar Wochen voran und wir geraten beim Lesen ins Schleudern, trudeln um diesen Textkörper wie die Erde um die Sonne, wie die Weingärtner*innen um die Blut-Reliquie, wie Karlo um Gwen wie Britney Spears um ihren Stuhl.
Wir senden wieder (fast) live aus dem Coming of Karlo Strudel, aus Sprachkunst, geschwärztem Plottschrott und klebrigen Oberflächen. In dieser Folge grasen wir Weihnachten, Silvester und Ostern in einem ab. Dabei begegnen wir dem Teemeister, Leonard Cohen und Schopenhauer.
Folge 3 (Kapitel 30 – 35) Weckergeknechtet blättern wir auf die nächste Seite im Buch des Lebens. Was da auf uns wartet? Als allererstes natürlich Karlo „Westside“ West und die Abgründe seiner Psyche. Unsere Reise hinien in diesen desperaten Orkus führt uns ans Kreuz und quer durch sämtliche Referenzen von Game of Thrones bis zu […]
Gemeinsam mit der Autorin Tatjana von der Beek und ihrem Debütroman „Die Welt vorden Fenstern“ (Ecco Verlag) geht es anlässlich des Tags der Schreibmaschine zu Fuß durchsHildesheimer Land. Unterwegs wollen wiranhalten und der Autorin lauschen, die in ihrem Roman von der Isolierung einer einzelnen Familie in verlassener Landschaft erzählt. Können wir erahnen, wie es ist, […]